Zone-2-Training: Was hinter dem Trend steckt
- «Zone 2» heisst heute meist: locker, knapp unter der ersten Schwelle, du kannst mühelos sprechen. Je nach Zonenmodell meint dieselbe Zahl aber etwas anderes.
- Formeln aus dem Alter liegen beim Höchstpuls bei rund einem von drei Menschen über 10 Schläge daneben. Der Sprechtest trifft deine Zone oft genauer.
- Bei Ausdauersportlern bewährt: viel locker, etwas hart. Dass Zone 2 am besten für Mitochondrien oder Fettverbrennung sei, zeigen die Studien nicht.
- Mit 3 bis 5 Stunden pro Woche passen zwei bis drei lockere Einheiten, eine harte und zweimal Kraft. Das deckt die Empfehlung der WHO weitgehend, mit drei Stunden knapp.
Selbst ausrechnen: Zone-2-Rechner
Begriffe kurz erklärt
- Zone 2
- Ein Bereich der Trainingsintensität, heute meist: locker, knapp unter der ersten Schwelle. Eine einheitliche Definition fehlt.1
- Erste Schwelle
- Ab hier steigt Laktat, ein Stoff aus den arbeitenden Muskeln, im Blut erstmals über den Ruhewert, und du atmest spürbar mehr.2
- Zweite Schwelle
- Darüber häuft sich Laktat rasch an, und du hältst die Belastung nur noch begrenzt durch.2
- Höchstpuls
- Der höchste Puls bei voller Anstrengung. Er sinkt mit dem Alter.3
- Herzfrequenzreserve
- Höchstpuls minus Ruhepuls. Darauf baut die Karvonen-Formel.4
- VO2max
- Wie viel Sauerstoff dein Körper höchstens aufnimmt, in Millilitern je Kilo und Minute. Ein Mass für die Ausdauer.
- Mitochondrien
- Die Kraftwerke der Zellen. Sie gewinnen mit Sauerstoff Energie aus Fett und Zucker.
Warum «Zone 2» nicht überall dasselbe ist
Zone-2-Training ist in Podcasts, Laufgruppen und Apps zum Schlagwort geworden. Der Begriff stammt aus Zonenmodellen, mit denen Trainer die Intensität einteilen. Alle kennen eine «Zone 2», meinen aber nicht dasselbe.2
Drei Zonen nach den Schwellen
In der Sportwissenschaft am häufigsten: Zone 1 liegt unter der ersten Schwelle, Zone 3 über der zweiten, Zone 2 dazwischen, ein schon fordernder Bereich.5 Gerade ihn meidet das polarisierte Modell: 75 bis 80 Prozent des Umfangs liegen in Zone 1, 15 bis 20 Prozent in Zone 3, weniger als 10 Prozent in Zone 2.5
Fünf Zonen nach Prozent des Höchstpulses
Viele Trainer und Uhren teilen in fünf Zonen ein, aber verschieden. In einer Umfrage unter Fachleuten begann Zone 2 im Mittel bei rund 66 bis 70 Prozent des Höchstpulses, bei Velofahrern tiefer als bei Läufern.6 In der Skala für norwegische Spitzensportler liegt Zone 2 bei 73 bis 82 Prozent.2 Ein einfaches Raster, das auch VALTRI nutzt, setzt die Grenzen bei 50, 60, 70, 80 und 90 Prozent, Zone 2 ist also 60 bis 70 Prozent. Das Training an der Schwelle, bei drei Zonen die Zone 2, ist bei fünf Zonen Zone 3.6
Was Fachleute heute meinen
2025 einigten sich 14 Sportwissenschaftler und Trainer: Zone 2 liegt am besten knapp unter der ersten Laktat- oder Atemschwelle, am Stück, mit wechselndem Tempo oder in Abschnitten. Sie erwarten viele Anpassungen in Herz, Kreislauf und Muskeln, aber wohl keine, die nur Zone 2 bringt.1 Das ist eine Einschätzung, keine Messung.
Warum feste Prozente nicht für alle passen
Bei 100 Frauen und Männern lag die erste Laktatschwelle zwischen 60 und 90 Prozent des Höchstpulses, bei Frauen im Mittel höher.7 Bei gleichem Prozentsatz liegen darum manche unter ihrer Schwelle, andere darüber.8
So findest du deine Zone 2
Der Sprechtest
Kannst du mühelos ganze Sätze sprechen, liegst du meist unter der ersten Schwelle. Bist du unsicher, ob Reden noch bequem geht, bist du etwa an der ersten, geht es nicht mehr bequem, etwa an der zweiten.9 Bei 14 Freizeitsportlern lag der Puls der letzten Stufe mit bequemem Sprechen nahe bei der ersten Atemschwelle.10 Bei 15 jungen Erwachsenen, fast alle Männer, lag «bequem sprechen» aber noch bei 82 Prozent des Höchstpulses, über der Atemschwelle.11 Wähle für Zone 2 darum «mühelos».
unter der ersten Schwelle
etwa an der ersten Schwelle
etwa an der zweiten Schwelle
Prozent vom Höchstpuls
Bekannt ist die Regel 220 minus Alter. Eine Auswertung von 351 Studien mit 18’712 Menschen kam auf 208 minus 0,7 mal Alter, eine Laborstudie mit 514 Gesunden bestätigte sie fast genau. Die alte Regel schätzt den Höchstpuls älterer Menschen zu tief.12 In der norwegischen HUNT-Studie mit 3’320 Gesunden passte 211 minus 0,64 mal Alter am besten, mit einem typischen Fehler von 10,8 Schlägen.3 Bei rund zwei von drei Menschen liegt der echte Höchstpuls also innerhalb von etwa 11 Schlägen um die Schätzung, bei etwa einem von zwanzig über 20 Schläge daneben.
Herzfrequenzreserve und Labor
Die Karvonen-Formel rechnet mit dem Spielraum zwischen Ruhe- und Höchstpuls:4 Zielpuls = Ruhepuls + Anteil × (Höchstpuls − Ruhepuls). Ihre Prozente entsprechen etwa Prozenten der Sauerstoffreserve.13 An deine Schwelle sind sie aber nicht gebunden, und dieselben Prozente ergeben einen höheren Puls.8 Ein Stufentest mit Atemmaske oder kleinen Blutproben bestimmt deine Schwellen direkt, Zone 2 liegt dann knapp unter der ersten.1 Auch Schwellen schwanken, für hohe Genauigkeit braucht es oft mehrere Termine.8 Wie weit die Wege auseinanderliegen, zeigt das Beispiel von Simone.
Simone ist 45, ihr Ruhepuls liegt bei 58, im Belastungstest erreichte sie 186.
60 % von 186 = 112
70 % von 186 = 130
Zone 2: 112 bis 130
Reserve: 186 − 58 = 128
58 + 60 % von 128 = 135
58 + 70 % von 128 = 148
Zone 2: 135 bis 148
Dieselben 60 bis 70 Prozent, zwei Rechenwege, bis zu 23 Schläge Unterschied. Ihre erste Schwelle aus dem Labor liegt bei 138: Der Bereich aus der Reserve reicht schon darüber.
Was belegt ist und was nicht
Viel locker, etwas hart: So trainieren Ausdauersportler
Ausdauersportler auf hohem Niveau trainieren 10 bis 13 Mal pro Woche, rund 80 Prozent locker, rund 20 Prozent mit harten Abschnitten.14 Offen ist, was besser ist: «polarisiert», mit kaum Training dazwischen, oder «pyramidal», von locker über mittel zu hart abnehmend.2 Eine Auswertung von 17 Studien fand für polarisiert einen kleinen Vorteil bei der VO2max, vor allem unter zwölf Wochen oder bei hoch trainierten Sportlern, im Zeitfahren keinen Unterschied.5 Die Einzeldaten von 348 trainierten Ausdauersportlern, davon 296 Männer, zeigten insgesamt keinen Unterschied; Wettkampfsportler verbesserten sich möglicherweise eher polarisiert, Hobbysportler eher pyramidal.15
Intervalle oder Dauertraining?
Beides wirkt. In 28 Studien hob Dauertraining in gleichmässigem Tempo, nicht unbedingt in Zone 2, die VO2max gegenüber Gruppen ohne Training um 4,9 Milliliter je Kilo und Minute, Intervalle um 5,5, im direkten Vergleich um 1,2 mehr.16 Bei einer VO2max von 40 sind 5 Milliliter mehr rund ein Achtel.
ml Sauerstoff je Kilo und Minute mehr VO2max als Gruppen ohne Training
Mitochondrien: Zone 2 ist nicht der einzige Weg
Oft hörst du, Zone 2 sei die beste Intensität für Mitochondrien und Fettverbrennung. Eine kritische Übersicht von 2025 hält dagegen: Das stützt sich vor allem auf Beobachtungen an Spitzensportlern und ist nicht belegt. Mit wenig Zeit seien höhere Intensitäten wichtig.17 Eine Auswertung von 353 Studien fand: Lockeres bis mässiges Dauertraining steigerte die Mitochondrien ähnlich stark wie Intervalle, um rund ein Viertel. Intervalle brauchten dafür weniger Zeit, und mehr Einheiten pro Woche brachten mehr.18
Fettverbrennung: Die «Fettzone» ist breit
Bei 18 mässig trainierten Velofahrern verbrannte der Körper am meisten Fett pro Minute bei 74 Prozent des Höchstpulses, über eine weite Spanne viel, ab 92 Prozent kaum noch.19 Bei 300 gesunden Frauen und Männern lag das Maximum im Mittel bei rund 62 Prozent des Höchstpulses, bei Frauen höher als bei Männern und von Mensch zu Mensch sehr verschieden.20
Zum Abnehmen: In 13 Studien mit übergewichtigen Erwachsenen senkten Intervalle und mässiges Dauertraining über rund zehn Wochen das Körperfett ähnlich stark, aber insgesamt nur wenig, und das Gewicht blieb gleich. Die Intervalle brauchten dafür rund 40 Prozent weniger Zeit.21
Alltagssportler oder Profi: was 3 bis 5 Stunden heissen
Wer nur drei statt zwölf Mal pro Woche trainiert, sollte die harte Einheit nicht weglassen.17 Für trainierte Hobbysportler könnte die pyramidale Verteilung günstiger sein. Für Einsteiger ist das kaum untersucht.15
Die WHO empfiehlt Erwachsenen pro Woche 150 bis 300 Minuten mässige oder 75 bis 150 Minuten intensive Bewegung oder eine gleichwertige Mischung. Dazu kommen an zwei oder mehr Tagen Übungen für die Kraft aller grossen Muskelgruppen.22 Weil 75 intensive Minuten so viel zählen wie 150 mässige, zählt eine intensive meist wie zwei. Die WHO misst die Intensität aber an der Anstrengung, nicht am Puls.22 Pulszonen sind darum eine Näherung.
| Zeit pro Woche | Locker | Hart | Kraft |
|---|---|---|---|
| 3 Stunden | 2 × 45 Minuten | 4 × 4 Minuten, mit Ein- und Auslaufen rund 40 Minuten | 2 × 25 Minuten |
| 4 Stunden | 45 und 75 Minuten | 4 × 4 Minuten, rund 40 Minuten | 2 × 40 Minuten |
| 5 Stunden | 3 Einheiten, eine davon 90 Minuten | 1 bis 2 × Intervalle | 2 × 40 Minuten |
Die Zeilen sind Beispiele. Velo zur Arbeit oder Wandern zählen als lockere Einheiten, wenn dein Puls dabei in Zone 2 kommt.
Fazit: nützlich, aber kein Wundermittel
Zone 2 ist ein guter Name für lockeres Ausdauertraining. Wo sie liegt, hängt vom Modell und von deinen Schwellen ab; der Sprechtest trifft sie oft besser als eine Formel. Die eine Intensität für Mitochondrien oder Fettverbrennung ist sie nicht. Bewährt hat sich: viel locker, etwas hart, dazu Kraft an mindestens zwei Tagen.
Tipps für deinen Alltag
- Mach den Sprechtest.
Kannst du mühelos ganze Sätze erzählen, bist du meist unter deiner ersten Schwelle, also locker.
- Kenne deinen Höchstpuls.
Formeln sind nur ein Start, ein Belastungstest ersetzt sie. Bis ans Maximum gehst du allein nur, wenn du gesund bist, sonst gehört der Test in eine Praxis.
- Halte locker wirklich locker.
In der Gruppe wird locker schnell zügig. Lass die anderen ziehen.
- Gönn dir eine harte Einheit.
Etwa 4 × 4 Minuten hart, du sagst nur noch kurze Sätze, dazwischen 3 Minuten locker.
- Plan zweimal Kraft ein.
Die WHO empfiehlt an zwei oder mehr Tagen Kraft, zusätzlich zur Ausdauer.
- Schau auf Wochen, nicht auf Tage.
Läufst du nach Wochen beim gleichen Puls schneller, wirkt dein Training. Hitze und Müdigkeit heben den Puls an einzelnen Tagen.
- Pass auf dich auf.
Hast du eine Herz-Kreislauf-Erkrankung, bist schwanger oder nimmst Medikamente, die den Puls beeinflussen, besprich intensives Training vorher ärztlich. Warst du lange inaktiv, steigere dich langsam. Wird dir schwindlig, drückt es in der Brust, bist du ungewohnt atemlos oder stolpert dein Herz: aufhören. Geht es in Ruhe nach wenigen Minuten nicht weg: Notruf 144.
So hilft dir VALTRI im Alltag
VALTRI rechnet mit deinem Höchstpuls statt einer Faustregel. Eine Woche von Simone, 45, mit Trainingsplan und WHOOP-Band:
- Beim Einrichten
Höchstpuls eintragen
VALTRI nimmt zuerst deinen eingetragenen Höchstpuls. Sonst das Hoch, das du im letzten Jahr an mindestens drei Tagen erreicht hast, wenn es über der Schätzung liegt. Zuletzt 208 minus 0,7 mal Alter. Zone 2 ist 60 bis 70 Prozent davon.
VALTRI · Über dichHöchstpuls186
Freiwillig. Ein eingetragener Wert geht jeder Schätzung vor.
Für dich: Deine Zonen beruhen auf deinem Wert.
- Vor den Intervallen, mit Trainingsplan
Die Waage vor der Einheit
Vor den Intervallen wägt VALTRI ab: Erholung, HRV und Ruhepuls der letzten Nächte, deine Last der letzten Tage. Spricht etwas dagegen, schlägt VALTRI locker vor. Du entscheidest.
VALTRI · IntervalleDie Waage
Deine Erholung liegt heute unter deinem üblichen Bereich. Heute lieber locker, ohne Intervalle?Vorschlag: heute locker, ohne Intervalle.
Locker statt IntervalleLos, mit dem AufwärmenSpäterFür dich: Aus den Intervallen wird eine lockere Runde.
- Unterwegs, mit WHOOP-Band
Training live
Mit dem Band zeigt VALTRI Puls und Zone live, auch auf dem Sperrbildschirm (ab iOS 18). Zone 2 heisst im Fenster «Grundlage». Ohne Band zählt die Zeit.
VALTRI · AktivitätSeit 18 Minuten in Grundlage.Zone 2 · 66 % deines Höchstpulses
Für dich: Du merkst sofort, wenn locker zu schnell wird.
- Nach der Runde
Deine Woche nach WHO
VALTRI zählt Zone 2 und 3 als mässig, Zone 4 und 5 doppelt, wie die WHO intensive Minuten zählt. Zone 1 zählt nicht.
VALTRI · Deine WocheDiese Einheit bringt 42 Minuten, eine intensive zählt doppelt.
Bewegung nach WHO
118 von 150 minFür dich: Du siehst, was diese Runde bringt und wo deine Woche steht.
- Bei den Intervallen
Intervalle mit Pulszonen
VALTRI führt dich durch 4 × 4 Minuten, die ersten zwei Male mit drei Intervallen. Vorbild ist eine Studie mit 40 trainierten Männern.23 Den Puls zeigt VALTRI mit einem eingetragenen oder passend gemessenen Höchstpuls, sonst führt VALTRI nach Gefühl. Intervalle plant VALTRI erst, wenn du unter «Was dir möglich ist» die Fragen vor intensivem Training beantwortet hast und nichts dagegen spricht.
VALTRI · Wie es sich anfühltReden geht nur noch in kurzen Sätzen.
Puls 149 bis 167Aus deinem Höchstpuls 186. Die Pulszone beruht auf einer Schätzung. Dein tatsächlicher Höchstpuls kann davon abweichen. VALTRI nimmt 80 bis 90 Prozent, weniger als die Studie mit 90 bis 95. Das ist eine eigene, vorsichtige Wahl.
Für dich: Gefühl und Puls stehen nebeneinander, du siehst, ob sie passen.
In der Testphase ist alles gratis. Danach gehören der Trainingsplan mit Tagesart, Kraft und Intervallen, das geführte Training live und das Fitnessalter im Detail zum Abo; die Zahl deines Fitnessalters bleibt gratis. Gratis bleiben Aktivitäten automatisch erkennen und selbst aufzeichnen, live mit Puls, Tempo und Distanz, und Bewegung nach WHO. Mehr dazu: Training und Ziele · Jeden Tag
Wie berechne ich meinen Puls für Zone 2?
Mit 60 bis 70 Prozent deines Höchstpulses, mit 45 Jahren und 208 minus 0,7 mal Alter rund 106 bis 124. Genauer sind Sprechtest, gemessener Höchstpuls oder Labortest.
Wie lange sollte ein Zone-2-Training dauern?
Eine beste Dauer ist nicht belegt. Die WHO empfiehlt 150 bis 300 Minuten mässige Bewegung pro Woche, verteilt, wie es dir passt. Längere Einheiten baust du schrittweise auf.
Verbrennt Zone 2 am meisten Fett?
Nicht unbedingt. Am meisten Fett verbrannte der Körper je nach Gruppe bei rund 62 oder 74 Prozent des Höchstpulses, viel über eine weite Spanne. Für den Fettabbau wirkten Dauertraining und Intervalle ähnlich.
Ist Zone 2 besser als HIIT?
Beides wirkt, für die VO2max brachten Intervalle im Mittel etwas mehr. Bei Ausdauersportlern bewährt hat sich die Mischung: viel locker, etwas hart.
Wie zeigt VALTRI meine Zone 2?
Als 60 bis 70 Prozent deines Höchstpulses, mit WHOOP-Band im Training live als «Grundlage». Den Höchstpuls nimmt VALTRI aus deinem Eintrag, sonst aus Messungen, zuletzt aus dem Alter. Senken Medikamente deinen Puls, kannst du die Intensität nach Körpergefühl wählen. VALTRI stellt keine Diagnosen.
Quellen
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